Die Geschichte der Luitpoldschule

 

  • 1906 wurde die Luitpoldschule in Ansbach gebaut. Sie war damals auf dem neuesten Stand der Technik und mit modernster Ausstattung versehen. So gab es ein Schulbrausebad mit Aus- und Ankleideraum, Waschküche, Trockenraum, Badewärterzimmer, Wäscheabgaberaum, Kessel- und Heizraum, Kohlenraum, zwei Arresträume im Keller. Die Klassenzimmer waren für 72 Kinder eingerichtet. Es war eine rein protestantische Schule mit strenger Trennung nach Mädchen und Knaben.
  • gleich zu Beginn des 1. Weltkrieges hat die Stadt Ansbach dem Roten Kreuz die Luitpoldschule als Lazarett angeboten, da praktischerweise das Krankenhaus gleich nebenan lag (heutiges Landratsamts-Gelände)
  • 1929 erhielt die Luitpoldschule elektrisches Licht
  • 1938 erfolgte die Umwandlung der protestantischen Schule in eine Gemeinschaftsschule
  • Während des 2. Weltkrieges fungierte die Luitpoldschule wiederum als Lazarett, durch die Luftangriffe auf Ansbach am 22. und 23.2. 1945 wurde die Luitpoldschule unbrauchbar. In ganz Ansbach wurde der Schulbetrieb eingestellt, bis die Amerikaner kamen.
  • In der Nachkriegszeit fand der Unterricht unter schwierigen Umständen statt: viele Zimmer waren nicht benutzbar, es gab keine Fenster und kein Heizmaterial.
  • Bis ca. 1952 gab es im Keller der Luitpoldschule die sog. Schulspeisung.
  • Bis ca. 1969 wurde die strikte Trennung zwischen Mädchen und Jungen sowohl im Klassenzimmer, als auch auf dem Pausehof aufrecht erhalten.
  • 1971 erfolgte der Bau der neuen Turnhalle.
  • 1975 wurde der "moderne" Anbau gemacht.
  • In den folgenden Jahren kamen ein Physiksaal, eine moderne Schulküche, Werkräume im Keller, zwei Informatikräume, der Zeichensaal, zwei Räume für die Mittagsbetreuung, sowie das Medienzentrum hinzu.
  • 2006 fand die große Feier anlässlich des 100. Geburtstages der Luitpoldschule statt.

 

luitpoldschule

Aquarell:

Reiner Grunwald, ehemaliger Luitpoldschüler